Being Granular, Becoming Sustainable:

A Preliminary Inquiry into the Wor(l)ds of Smart Farming Developers

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.21248/ka-notizen.88.61

Schlagworte:

digital agriculture, smart farming, sustainability, data practices, granularity

Abstract

Dieser Artikel untersucht die Integration von Digitalisierung und Umweltbelangen in der digitalen Landwirtschaft. Er geht den Fragen nach: Was bedeutet eine solche Integration für die Akteure, die die digitale Landwirtschaft entwickeln, und wie gestalten sie sie? Was lernen wir aus ihrem Verständnis darüber, wie nachhaltige digitale Klimata angestrebt werden? Bei der Kartierung dieser Akteure und der Analyse ihrer Diskurse ergeben sich zwei Erkenntnisse. Erstens erlebt die Landwirtschaft die Entstehung neuer Fachkenntnisse von Fachleuten, die bisher nicht mit der Landwirtschaft in Verbindung standen und nun mit Agrarexperten zusammenarbeiten. Zweitens fördern diese neuen Akteure eine klare Vision einer nachhaltigen Landwirtschaft, die sich auf die Erhebung granularer Daten über das Pflanzenleben konzentriert, daher das Motto „granular werden, nachhaltig sein“. Die Analyse stützt sich auf soziotechnische Perspektiven, um zu untersuchen, wie Sensortechnologien auf bestehenden Infrastrukturen und vorhandenem Wissen aufbauen, und um gleichzeitig zu erforschen, wie Akteure Granularität in verschiedenen Kontexten vergleichen und einordnen und wie Granularität als Multiplikator von Handlungsmöglichkeiten statt als deren Einschränkung angesehen werden kann.

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Veröffentlicht

2026-10-02

Zitationsvorschlag

Tanferri, M. (2026). Being Granular, Becoming Sustainable:: A Preliminary Inquiry into the Wor(l)ds of Smart Farming Developers . Kulturanthropologie Notizen, 88, 31–50. https://doi.org/10.21248/ka-notizen.88.61