Near Co-Laborations

The VERSUS Project as Relational Epistemic Practice to Analyse the COVID-19 Pandemic

Autor/innen

  • Andreas Streinzer Institut für Sozialforschung, Goethe Universität Frankfurt am Main
  • Anna Wanka Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung, Frankfurt am Main, Germany
  • Carolin Zieringer Postgraduate Student of Political Theory at Goethe University Frankfurt
  • Georg Marx Institut für Sozialforschung, Goethe Universität Frankfurt am Main
  • Almut Poppinga Institut für Sozialforschung, Goethe Universität Frankfurt am Main

DOI:

https://doi.org/10.21248/ka-notizen.83.3

Schlagworte:

Ko-Laboration, Vergleich, Interdisziplinarität, COVID-19, Kollaboration

Abstract

Der Beitrag nimmt die Formation und Zusammenarbeit im VERSUS-Projekt (Versorgung und Unterstützung in Zeiten von Corona/ Provisioning and support in times of Corona) an der Goethe-Universität als relationale epistemische Praxis in den Blick. VERSUS formierte sich als Forschungsprojekt zur Untersuchung von Versorgungsrekonfigurationen während der Pandemie in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die involvierten Forscher*innen kommen aus unterschiedlichen aber 'nahen' Disziplinen: Sozial- und Kulturanthropologie, Soziologie und Politische Theorie. Diese 'Nähe' in der Interdisziplinarität erzeugt spezifische Herausforderungen und Reibungspunkte für einen ko-laborativen Arbeitszusammenhang. Durch die Analyse unserer Arbeit am Zusammenarbeiten möchten wir zu einer rezenten Literatur über die Ko-laboration in 'nahen' Disziplinen, die ihre Unterschiede ernst nehmen, beitragen. Wir diskutieren VERSUS anhand der Konzepte a) Ko-laboration, als Zusammenarbeit über geteilte epistemischen Orientierungen (tertia) zur Erzeugung von Wissen für spezifische Forschungsfelder; b) Kollaboration, als alltägliche Praktiken der Zusammenarbeit während der Pandemie. Die Software Slack ermöglichte uns schnelle und informelle Interaktionen, die Unmittelbarkeit der Kommunikation jedoch führte zu Herausforderungen, die wir schließlich als wichtige und generative Momente des Projekts diskutieren.

Autor/innen-Biografien

Andreas Streinzer, Institut für Sozialforschung, Goethe Universität Frankfurt am Main

Andreas Streinzer promovierte an der Universität Wien in Kultur- und Sozialanthropologie. Seine wirtschaftsanthropologische Arbeit untersucht Versorgungs-Rekonfigurationen bei Wirtschaftskrisen, Austerität und durch politische Reformen.

Anna Wanka , Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung, Frankfurt am Main, Germany

Anna Wanka promovierte in Alters-Soziologie an der Universität Wien und ist derzeit Post-Dok an der Goethe-Universität Frankfurt. Ihre Forschung kombiniert praxistheoretische und neumaterialistische Perspektiven auf Alter und Altern.

Carolin Zieringer , Postgraduate Student of Political Theory at Goethe University Frankfurt

Carolin Zieringer absolvierte ihren MA in Anthropology and Cultural Politics in Goldsmiths, Universität London. Derzeit studiert sie Politische Theorie an der Goethe Universität Frankfurt und kuratiert/ koordiniert das feministische Festival Nocturnal Unrecht. Ihre Arbeit fokussiert auf feministischer Theorie über Kultur und Gesellschaft.

Georg Marx, Institut für Sozialforschung, Goethe Universität Frankfurt am Main

Georg Marx studiert Politische Theorie an der Goethe Universität Frankfurt und ist Forschungsassistent am Institut für Sozialforschung in Frankfurt. Seine Arbeit analysiert neurechte Bewegungen in Deutschland aus kritischer Perspektive.

Almut Poppinga , Institut für Sozialforschung, Goethe Universität Frankfurt am Main

Almut Poppinga schloss ihren MA in Soziologie an der Goethe Universität Frankfurt ab. Derzeit ist sie Prae-Dok Forscherin und Forschungsassistentin der Geschäftsführung am Institut für Sozialforschung in Frankfurt. Ihre stadtsoziologische Arbeit untersucht soziale Ungleichheiten.

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Veröffentlicht

2021-10-11